Bunter Abensberger Tanzabend 2017

Abensberger Tanzabend

Nach dem Erfolg im November 2016 war es nur logisch, dass es auch heuer wieder einen bunten Abensberger Tanzabend mit der Stadtkapelle Abensberg und den Höllentalern geben würde.
Am letzten Samstag waren somit wieder alle Tänzer aus nah und fern eingeladen. Und alle bedeutet in diesem Fall ja nicht nur traditionelle Volkstänzer sondern auch jene, die gerne Latein/Standard gerne tanzen oder natürlich beides.
Kurz gesagt ist das Besondere an diesem Abend, dass abwechselnd von der Stadtkapelle Latein- und Standardstücke und von uns Höllentaler Volkstanzstücke gespielt worden.
Und diese Kombination hat auch heuer offensichtlich wieder Anklang gefunden. So ging es um 19 Uhr vor großem Publikum los und wir spielten zusammen mit der Stadtkapelle einen Eröffnungsmarsch. Ist immer wieder imponierend, welche Wucht es mit ca. 30 Leuten ist, wenn man sonst nur maximal elf gewohnt ist.
Dann ging es – angefangen mit Standardrunden – abwechselnd weiter. Wir starteten mit klassischen Rundtanzrunden, die zu unserer Freude gut angenommen wurden.
Bereits in unserer nächsten Runde war schon die Abensberger Francaise an der Reihe. Den Job des Tanzmeisters übernahm Emil und wir mussten damit schweren Herzens einen unserer „Nachschläger“ opfern. 🙂 Dafür manövrierte er aber in gekonnter Manier durch die fünf Touren und wurde abschließend mit einem großen Applaus der Tänzer belohnt.
Die nächsten Runden waren dann an Einsteiger für Figurentänze gedacht. Wir versuchten die eher einfacheren zu spielen und somit auch Tänzer anzusprechen, die noch nicht direkt damit vertraut waren. Ein großer Dank geht in diesem Fall auch an Helga und Berthold Wecker, den Leitern der Volkstanzgruppe Langquaid, die die einzelnen Tänze zuvor kurz vorführten.
Für die geübten Volkstänzer hatten wir auch noch die ein oder andere weitere Figurentanz- und auch Landlerrunde dabei.
Aufgrund des Volkstrauertags am nächsten Tag wurde versucht um Mitternacht möglichst die letzten Stücke zu spielen. Wie zu Beginn leitete ein gemeinsam gespielter Marsch das Ende ein und mit dem traditionellem Lied „Wahre Freundschaft“ wurde ein schöner Abend abgeschlossen.

Vielen Dank geht von uns an die Stadtkapelle Abensberg. Es war wieder ein toller Abend und auch die Aftershow-Party mit euch war super.
Weiterer Dank gilt Roswita Geiger vom Volkstanzkreis Schierling, die uns die schönen Fotos zur Verfügung gestellt hat.
Zuletzt, aber mit am wichtigsten, sagen wir Danke bei allen Besuchern des Balles. Dank euch war es wieder ein wunderschöner Abend und es wird wohl nicht der letzte bunte Tanzabend gewesen sein.

Noch in eigener Sache:
Es gibt uns nicht nur zum Tanz: Kommenden Freitag, 24. November, kann man uns im berühmtesten Wirtshaus der Welt hören. Wir werden erneut im Hofbräuhaus München sein.

Frühschoppen am Zehentstadel in Train

Zehentstadel in Train zum Frühschoppen, Höllentaler auf der Treppe

Heuer bereits zum 4. Mal durften wir am ersten Julisonntag am Zehentstadel in Train zum Frühschoppen aufspielen. Leider zeigte sich das Wetter dieses Mal nicht von der besten Seite. So gab es die Weißwürste anstatt vor, im Zehentstadel.

Die Stimmung war trotzdem sehr gut und wir hatten den Eindruck, dass alle Gäste den Vormittag genossen haben. Im späteren Verlauf, klarte das Wetter auch ein wenig auf und wir konnten doch nach draußen gehen, wo bereits sonnenhungrige Besucher Bierbänke aufgestellt hatten.

Dort zeigten später die Pfeffenhausener Trachtler einige Figurentänze und ihr Können beim Goaslschnalzn. Für sie spielten wir auch ein paar Zwiefache, die gerne getanzt wurden. Wie im Klingenden Saal war auch hier Frau Spitzer mit einer Dirndlmodenschau dabei.

Uns hat es wieder einen Heidenspaß gemacht in Train spielen zu dürfen. Vielen Dank an die Gemeinde Train und das Kreativforum Schlossplatz. Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Die Höllentaler beim Klingenden Saal 2017

Höllentaler beim Klingenden Saal 2017

Nachdem wir heuer zum ersten Mal beim Klingenden Saal dabei waren, und der ein oder andere vielleicht noch nicht genau weiß, was die Veranstaltung eigentlich ist und wie sie abläuft, wollen wir ihr unseren ersten Eintrag im Blog widmen.

Für uns ist Saal a. d. Donau nicht fremd, da wir dort fast wöchentlich unsere neuen Stücke proben und die alten, möglichst nach unserem Geschmack, verbessern. So trafen wir uns auch am vergangenen Sonntag, 25. Juli, am Probenlokal beim Hans und stellten uns danach am abgemachten Treffpunkt für den Sternmarsch auf.

Zuerst ein Sternmarsch mit vier Kapellen

Dort warteten bereits die Altbayerischen. Eine weitere Kapelle, die ebenfalls am Sternmarsch teil nahm. Nachdem man ein paar Begrüßungsworte ausgetauscht hatte, hörte man auch schon von weitem die Riedenburger Wirtshausmusikanten als erste zum Kirchplatz marschieren. Anschließend war die Saaler Blechblosn an der Reihe. Nach ihnen ging es für uns los und wir wurden freundlich von einer beachtlichen Zuhörerschar klatschend empfangen. Als alle vier Kapellen dort eingetroffen waren, hielten der gastgebende Bürgermeister und Klarinettist bei den Altbayerischen, Christian Nerb, sowie der Landrat Martin Neumayer kurze Grußworte. Abgeschlossen wurde der Sternmarsch mit dem Marsch „Grüße aus dem Egerland“, der von allen Kapellen gemeinsam gespielt wurde. Das war sicher für Alle ein außergewöhnliches Erlebnis.

Somit war die Veranstaltung eröffnet und wir marschierten zu unserem ersten Auftrittsort. Beim Klingenden Saal bleibt man nämlich nicht den ganzen Tag an der gleichen Stelle. Es gibt vier Plätze, die an der Hauptstraße verteilt sind. Die Kapellen wechseln nach einem vorgegebenen Plan ihre Standorte. Somit könnte man als Zuhörer den ganzen Nachmittag am selben Ort bleiben und immer wieder andere Musik hören.

Unser erster Einsatz war vor der Bäckerei Neumann, an der wir uns mit den Holledauer Zuagroaßtn abwechselten. Dort war es sehr gemütlich, hatten wir es uns doch gut eingerichtet, indem wir zwei Biertische zusammenstellten und uns so einen großen Tisch zum Musizieren geschaffen hatten. Jedoch konnten wir das nicht lange genießen, da um 15 Uhr der erste Auftritt mit dem Holledauer Volkstrachtenverein Siegenburg geplant war. Dieser führte zur Freude der Festbesucher, unter der musikalischen Begleitung der Höllentaler, drei Figurentänze auf. Diese Aufführungen wiederholten sich – allerdings mit anderen Tänzen – auf den weiteren Plätzen.

Weiter auf vier verschiedenen Plätzen

Nach der Tanzeinlage ging es dann im Gleichschritt weiter Richtung Kirchplatz, welcher das Zentrum vom Klingenden Saal war. Dort gab es stündlich Auftritte von (Sport-)Tanzgruppen und auch eine Dirndlmodenschau. Zu der kamen wir gerade rechtzeitig und wir sagten nicht nein, als wir gefragt wurden, diese musikalisch zu begleiten. Nach der Modenschau blieb leider keine Zeit, um ein paar Stücke zu spielen, sondern es ging wegen dem Zeitplan gleich mit der Tanzaufführung weiter. So war’s das am Kirchplatz gewesen und wir marschierten zur nächsten Station.

Da an der dritten Station (Motorrad Köbler) noch musiziert wurde, konnten wir der guten Musik der anderen Kapellen zuhören und uns selbst mit einer Würstel- oder Backschinkensemmel stärken. Auch hier und an der nächsten Bühne, beim Meier Metzger, wurden wieder je drei Figurentänze aufgeführt. Danach war es bereits kurz vor halb sieben und wir beschlossen noch eine gemütliche Runde auf der Kirchplatzbühne zu spielen.

Dort konnten wir jetzt ganz frei aus unserem Repertoire wählen. Neben Märschen, Polkas und Zwiefachen auch noch eine Runde Figurentänze, die von den Tänzern gerne angenommen wurde. Am Kirchplatz war für uns dann auch Endstation und gegen halb acht spielten wir die letzten Stücke und verabschiedeten uns vom Publikum und vom Klingenden Saal 2017.

Ein wunderschöner Tag – vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder…oder zum ersten Mal.


Einen weiteren Bericht mit Bildergalerie finden man bei der Mittelbayerischen Zeitung.
Hier ein Link zur Veranstaltung auf der Seite der Gemeinde Saal.
Zuletzt noch ein Link auf die Veranstaltung in unserem Kalender.